Erfolgreiche Bearbeitung der Fairways

Die im Mai durchgeführte Bearbeitung der Fairways hat sich sehr positiv auf die Qualität der Spielbahnen ausgewirkt. Das trockene und heisse Wetter, gleich nach dem Vertikutieren und Nachsäen, hat zwar das Wachstum verzögert, aber gerade noch rechtzeitig konnte das Austrocknen der jungen Triebe verhindert werden. Ein paar kräftige Gewitter und der eher nasse Frühsommer haben für gute Wachstumsbedingungen gesorgt. Die dichtere Grasnarbe hilft nicht nur der besseren Ballauflage, sondern verringert auch die Anfälligkeit auf Krankheiten und die Vermehrung von unerwünschten Pflanzen und Unkraut.

Fairways

Vertikutieren, Aerifizieren, Besanden

Je mehr eine Golfanlage genutzt wird und je ungünstiger die Wetterbedingungen sind, umso wichtiger werden die Regenerationsmassnahmen. Vertikutieren, Aerifizieren und das Besanden sind solche Massnahmen, die bei uns an den Pflegetagen im Frühling und Spätsommer mindestens zwei Mal jährlich durchgeführt werden.

Die häufige Überbelastung, insbesondere der Abschläge und Grüns, führen zu Verdichtungen. Das macht den Einsatz mechanischer Massnahmen zwingend erforderlich, um so die strapazierten Rasenflächen funktionstüchtig zu erhalten und die Durchlässigkeit der Grasnarbe für die Wasserzufuhr zu gewährleisten.

Neben dieser Überbelastung der Grasnarbe gibt es weitere natürliche Gründe, Regenerationsmassnahmen durchzuführen.

So bilden Rasengräser - bedingt durch die natürliche Bildung neuer Triebe - einen permanenten Filz. Diese Filzschicht, die aus abgestorbenen Grastrieben und Wurzeln besteht, führt zu verminderter Wasser- und Nährstoffdurchlässigkeit in tieferen Schichten. Dies kann zu grösseren Problemen führen wie z.B. Wasserstau, Trockenstellen und erhöhte Anfälligkeit auf Pilzerkrankungen. Beim Vertikutieren wird das organische Material mit rotierenden Messervertikal durchschnitten und anschliessend entfernt. Das nachträgliche Besanden stärkt die Grasnarbe und verringert die Algen- und Pilzbildung.

Beim Aerifizieren, dem Belüften des Bodens durch Einbringen von Löchern, wird die Rasentragschicht mechanisch, meist mit so genannten Hohlstacheln, gelockert. Es werden Erdkerne (Cores) ausgestochen und in einem zweiten Arbeitsgang abgeräumt. In der Regel wird diese Maßnahme zwei Mal pro Jahr auf den Grüns und Tees durchgeführt.

Das anschliessende Besanden der ausgestochenen ca. 5 bis 12 cm tiefen Löcher (ca. 400 Löcher pro m²) dient dem Auffüllen der entstandenen Hohlräume. Mit einer vibrierenden Spezialbürste wird der Sand mehrfach eingeschleppt, bis alle Löcher vollständig mit Sand gefüllt sind.

Nur mit diesen Massnahmen ist es möglich, eine dichte und gesunde Grasnarbe zu entwickeln, die den Wetterbedingungen, Krankheiten und dem Pilzbefall standhalten kann und Sie viel Freude auf dem Gras erleben können.

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Helfen Sie mit!

Um optimale Spielverhältnisse zu erreichen, sind wir auf ihre Mithilfe angewiesen. Jeder Golfer/in weiss, dass man Pitchmarken und Divots sofort reparieren muss. Auch kurze Schläge auf ein Green erzeugen Pitchmarken, die sofort ausgebessert werden müssen, um die Regeneration zu ermöglichen. Auch die kleinste Delle auf dem Green verletzt die Grasnarbe an dieser Stelle schwer. Nur eine möglichst rasche und korrekte Ausbesserung verhindert das Absterben der Grasnarbe.

Liebe Golfer/innen, bitte achten Sie darauf, dass alle Pitchmarken und Divots sofort ausgebessert werden. Gerne dürfen Sie Ihre Flightpartner auf die Notwendigkeit und Wichtigkeit dieser Massnahme aufmerksam machen!