Driving Range
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Golfplatz
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Zum Glück gilt die Regel, dass auf dem Platz max. 14 Schläger benutzt werden dürfen. Sonst wären wir wahrscheinlich mit 20 oder mehr Schlägern unterwegs, und die meisten Caddies hätten ernste Rückenprobleme. Noch vor 15 Jahren war die Zusammenstellung eines Sets keine komplizierte Sache. Eisen 3 bis Sandwedge, Holz 1, 3 und 5, ein Putter und vielleicht für die Cracks noch ein Eisen 2.
Der Driver hatte eine Schlägerkopfgrösse, die kleiner war als ein heutiges Fairway-Holz, und einen Sweet Spot von 5mm Durchmesser. Das bedeutete, dass man sich jeden langen Schlag hart erarbeiten musste.
Heute bietet die Golfindustrie eine Vielfalt an Möglichkeiten, sich ein Set zusammenzustellen. Die verschiedenen Schlägerarten ermöglichen eine Vielzahl an Variationen. Dies sorgt immer wieder auch für Verwirrung, und manch einer fragt sich, wieso schlag ich mit verschiedenen Schlägern immer gleich weit?
Das Wichtigste bei der Zusammenstellung eines Schlägersets ist die korrekte Abstufung. Das gilt für die Länge und vor allem auch für den Loft (Winkel der Schlagfläche). Die Entwicklung der kurzen Fairwayhölzer und der Hybriden hat den Inhalt vieler Bags verändert. Beide Modelle sind dazu da, den langen Schlag vom Fairway zu vereinfachen. Dafür muss zum einen der Loft der Schlagfläche erhöht, zugleich aber auch der Schaft entsprechend verlängert werden, um die höhere Flugbahn zu kompensieren. Zusätzlich bewirkt die breitere Sohle einen höheren Abflugwinkel. Ein weiterer Vorteil der höheren Flugbahn ist der geringere Seitwärtsdrall und die Möglichkeit, das Green höher und somit genauer anzuspielen.
Bei der Wahl der Schläger sollte stets auf einen Loftunterschied von mind. 4 Grad geachtet werden und darauf, dass die Längenabstufungen der Schäfte genau stimmen. Entscheidend ist dabei die Frage, für welche Länge und Situation die Schläger benötigt werden und mit welchen Modellen das Ziel am einfachsten zu erreichen ist.
Für Damen sind meist kurze Fairwayhölzer die bessere Wahl. Der grössere Loft ermöglicht auch bei tieferen Schwunggeschwindigkeiten einen guten Ballflug und der etwas längere Schaft ergibt mit weniger Kraftaufwand mehr Länge. Hybriden weisen einen etwas kürzeren Schaft auf als Fairwayhölzer, hingegen einen etwas geringeren Loft-Winkel, jedoch immer noch mehr als die entsprechenden Eisen. Sie ersetzen hauptsächlich die Eisen 2, 3, 4, 5 oder sogar 6 und 7. Je grösser der Schlägerkopf, umso grösser ist die Toleranz bei schlecht getroffenen Bällen.
Achten Sie beim Testen auf den Ballflug und die Flugweite. Entscheidend ist, mit welchem Schläger Sie am einfachsten die gewünschte Länge erreichen. Je höher der Ballflug, umso einfacher wird sich der Schläger spielen lassen, und umso besser eignet er sich für Schläge ab Fairway und schlechten Lagen.
Die folgenden Angaben geben eine Übersicht über die verschiedenen Schlägertypen. Testen Sie bei uns gleich auf der Driving Range oder auf dem Platz aus, welche Variante die beste ist. So vergewissern Sie sich, dass der Schläger auch wirklich den gewünschten Ballflug erzeugt. In The Shop stehen rund 300 Testschläger für Sie bereit.
| Hölzer | Hybriden | Eisen | Herren | Damen |
| Driver/9-15º | 220m | 195m | ||
| 3/15º | 200m | 180m | ||
| 5/19º | 2/16º | 1/12º | 185m | 165m |
| 7/22º | 3/19º | 2/16º | 175m | 155m |
| 9/26º | 4/23º | 3/20º | 165m | 140m |
| 11/30º | 5/27º | 4/23º | 155m | 130m |
| 6/30º | 5/27º | 145m | 120m | |
| 7/34º | 6/31º | 135m | 110m | |
| 7/35º | 125m | 100m | ||
| 8/39º | 115m | 90m | ||
| 9/43º | 105m | 80m | ||
| PW/47º | 95m | 70m | ||
| GW/51º | 75m | 50m | ||
| SW/56º | 55m | 30m | ||
| LW/60º | 35m | 20m | ||
Diese Angaben sind Durchschnittswerte und können je nach Hersteller variieren. Auch die angegebenen Längen sind je nach Spieler/in verschieden. Wichtig ist die möglichst genaue und regelmässige Abstufung.